Leistungen zur Rehabilitation

Dank medizinischer Fortschritte überleben immer mehr Kinder erworbene Hirnschädigungen durch Entzündungen, Hirntumore, Schlaganfälle oder Unfälle mit Schädelhirnverletzungen. Allein rd. 75.000 Kinder erleiden jedes Jahr in Deutschland eine unfallbedingte Kopfverletzung.*

Die Primärbehandlung akut erworbener Hirnschädigungen funktioniert in der Regel gut, dank eines ausgebauten Rettungswesens sowie verbesserter medizinischer Diagnostik und Behandlungsmethoden in der Neurologie und Intensivmedizin sowie weiterentwickelter Operationstechniken in der Neurochirurgie. Auch qualifizierte Möglichkeiten für eine anschließende Rehabilitationsbehandlung sind gegeben. Diese werden gerade bei Kindern noch nicht in allen Fällen zeitnah und in ausreichendem Umfang genutzt.

Gänzlich unbefriedigend sieht es jedoch noch immer bei der notwendigen langfristigen Nachbetreuung dieser Patienten aus. Es fehlen weiterhin qualifizierte Langzeitprogramme und Unterbringungsmöglichkeiten für Schwerstbeeinträchtigte sowie für Kinder und Jugendliche im Wachkoma.

Zudem wird meist nicht ausreichend beachtet, dass auch "leichtere" neurologische Erkrankungen oder Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen neuropsychologische Funktionen stören können, die deren weitere Intelligenz und Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigen.

* Epidemiologische Studie von Rickels et al.,
2006 gefördert durch die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung

BAG Nachsorge

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